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| 10.1.2005 |
Berufsunfähigkeitsversicherung - Allgemeines - Allgemeines
Map-report 2004: Nürnberger Versicherung und Bayern-Versicherung verweigern sich bei Ermittlung der Prozessquote im Bereich Berufsunfähigkeit!
Der branchenunabhängige Informationsdienst „map-report“ veröffentlicht regelmäßig die Prozessquote der 20 größten Anbieter im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese Statistik lässt interessante Rückschlüsse auf das Regulierungsverhalten der einzelnen Gesellschaften zu und kann ein Kriterium bei der Auswahl der richtigen Berufsunfähigkeitsversicherung bzw. Berufsunfähigkeitszusatzversicherung sein.

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| 11.7.2008 |
Berufsunfähigkeitsversicherung - Allgemeines - Allgemeines
OLG Koblenz: BU-Versicherung darf im Nachprüfungsverfahren nur dann die Leistungen einstellen, wenn sich die Situation gegenüber dem Zustand bei Anerkennung tatsächlich verändert hat.
Dem vorgestellten Urteil ist einmal mehr zu entnehmen, wie wichtig es ist, sich in existenziell bedeutsamen Rechtstreitigkeiten wie dem, um den Erhalt der BU-Rente, von Anfang an kompetent vertreten zu lassen. Hätte sich der Versicherte von Beginn an, einen kompetenten Fachanwalt für Versicherungsrecht beauftragt, wäre das Verfahren sicherlich anders gelaufen.

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| 12.3.2003 |
Berufsunfähigkeitsversicherung - Allgemeines - Allgemeines
Verdachtsdiagnose: Keine Anzeigepflicht bei 18 Monate zurückliegender Diagnose einer möglichen Entzündung des Zentralnervensystems
Den Versicherungsnehmer trifft keine Pflicht, eine achtzehn Monate vor Antrag auf Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ihm bekannt gegebene (Verdachts-) Diagnose einer möglichen Entzündung des zentralen Nervensystems anzugeben, wenn er von der zusätzliche Diagnose Multiple Sklerose keine Kenntnis hatte.

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| 12.3.2010 |
Berufsunfähigkeitsversicherung - Allgemeines - Allgemeines
OLG München: BU-Leistungseinstellung im Nachprüfungsverfahren durch Bayern-Versicherung rechtswidrig

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| 2.3.2009 |
Berufsunfähigkeitsversicherung - Allgemeines - Allgemeines
KG Berlin: Rücktritt und Anfechtung durch Volkswohlbund sind auch dann rechtswidrig, wenn eine über ein Jahr dauernde Gesprächstherapie und eine Behandlung mit Schlafmitteln bei den Gesundheitsfragen nicht angegeben wurden.
Werden bei einer Gesundheitsfrage nach psychischen Leiden eine Behandlung mit Schlafmitteln und eine über ein Jahr dauernde "Gesprächstherapie" durch einen Arzt für Neurologie und Psychiatrie, der eine Diagnose nicht mitteilte, vom Antragsteller nicht angegeben, liegt eine arglistige Täuschung nicht vor, da dem Antragsteller keine hinreichenden Umstände bekannt waren, aus denen er den Schluss gezogen hat oder hätte ziehen müssen, dass die Beschwerden, deretwegen er sich in Behandlung begeben hatte, bei der Beantwortung anzugeben gewesen wären. Dem Versicherer ist insofern Rücktritt und Anfechtung wegen vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzung und arglistiger Täuschung verwehrt.

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| 22.3.2006 |
Berufsunfähigkeitsversicherung - Allgemeines - Allgemeines
LG München: Berufsunfähigkeit bei schwerer Persönlichkeitsstörung
Wenn ein Anlageberater bzw. Vermittler mit einer schweren Persönlichkeitsstörung und anankastischen und zwanghaften Zügen ist in seinem Abstraktionsvermögen und seiner Konzentration so beeinträchtigt ist, dass er den hohen Anforderungen seiner Tätigkeit zu 50 % nicht mehr gewachsen ist, so ist von einer Berufsunfähigkeit auszugehen.

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| 28.9.2006 |
Berufsunfähigkeitsversicherung - Allgemeines - Allgemeines
Ein Versicherer, der bereits Leistungen aus einem Berufsunfähigkeitsversicherungsvertrag ( BUZ ) erbringt, kann vom Versicherungsnehmer keine psychiatrische Therapie verlangen.
Keine Möglichkeit der Arztanordnung im Rahmen der herkömmlichen Bedingungen in der Berufsunfähkeitszusatzversicherung: Ein Versicherer, der bereits Leistungen aus einem Berufsunfähigkeitsversicherungsvertrag ( BUZ ) erbringt, kann vom Versicherungsnehmer keine psychiatrische Therapie verlangen.

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| 29.10.2003 |
Berufsunfähigkeitsversicherung - Allgemeines - Allgemeines
„Raubbauarbeit“ bei Einnahme von starken Schmerzmitteln, schließt das Vorliegen von Berufsunfähigkeit nicht aus.
Raubbauarbeit“ eines Bäckermeisters bei Einnahme von starken Schmerzmitteln, schließt das Vorliegen von Berufsunfähigkeit nicht aus. Die Aufzeigelast bei Ausspruch einer Verweisung wird nicht durch allgemeine Hinweise erfüllt, mit denen der Versicherer nur Tätigkeitsbereiche namhaft macht.

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| 3.7.2008 |
Berufsunfähigkeitsversicherung - Allgemeines - Allgemeines
OLG Karlsruhe: Keine Leistungseinstellung bei „ burnout “ im Nachprüfungsverfahren wenn die Verbesserung des Gesundheitszustandes nicht konkret dargelegt wurde
Eine wirksame Mitteilung im Nachprüfungsverfahren über die Leistungseinstellung setzt jedenfalls bei fortdauernder Erkrankung voraus, dass nachvollziehbar dargelegt wird, welche Auswirkungen die Verbesserung des Gesundheitszustands des Versicherten auf dessen Fähigkeiten zur Berufsausübung hat.

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| 7.7.2004 |
Berufsunfähigkeitsversicherung - Allgemeines - Allgemeines
OLG Hamm: Die Leistungsdauer aus der Berufsunfähigkeitszusatzversicherung kann über die Vertragsdauer der Berufsunfähigkeitszusatzversicherung hinausgehen
Die Leistungsdauer aus der Berufsunfähigkeitszusatzversicherung kann über die Vertragsdauer der Berufsunfähigkeitszusatzversicherung hinausgehen, wenn - bei vorher eingetretenem Versicherungsfall - Leistungen bis zum Ablauf der Hauptversicherung bedingungsgemäß versprochen sind.

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